Über uns / Profil

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Wir stammen beide eigentlich aus der Welt der Pferde und sammelten dort unsere ersten Kenntnisse über allgemeine Ethologie.

Unseren ersten eigenen Hund, Shiva eine Australien-Shepherd-Mix Hündin über-nahmen wir im Alter von 12 Wochen von einem Tierschutzverein.
Nach dem Besuch einer damals üblichen Welpengruppe in einem Hundeverein fanden wir eine Trainerin die ganz in der Nähe gerade eine Hundeschule aufbaute. Um unsere groben Ideen von Hundeerziehung absichern zu lassen belegten wir Einzelstunden. Durch viele inhaltliche Parallelen und bereits erworbene Fertigkeiten aus dem Pferdesport kamen wir mit der arbeitseifrigen Shiva schnell voran und es ergab sich, dass uns die Hundeschulbesitzerin nach kurzer Zeit selber als Trainer einstellte.

Knapp 2 Jahre betreuten wir daraufhin Hunde aller Rassen und deren Besitzer in den verschiedensten Bereichen.

Von Welpenerziehung, über Hundesportarten wie Obedience und Agility bis zu Verhaltenstraining bei Problemfällen.

Je tiefer wir uns mit der Materie beschäftigten und je mehr Erfahrung wir mit verschiedensten Hunden sammelten, desto mehr stellte sich jedoch ein komisches Bauchgefühl bei bestimmten Methoden ein. Bei zu vielen Fällen fragten wir uns, ob es nicht bessere Methoden und Erklärungen gäben könnte als die, die zu diesem Zeitpunkt für uns verfügbar waren.

Einige Bereiche wie z.B. das Thema Stress waren zu dem Zeitpunkt noch völlig außer Acht gelassen. Da unsere eigene Hündin als typischer Aussie ebenfalls ein schnell gestresster Hund war und begann ihre starke Unruhe und Unsicherheit in Gekläffe zu äußern, bestand für uns ein dringender Handlungsbedarf.

Mit dem herkömmlichen Erziehungssystemen von absoluter „Rangordnung“ im Alltag und diversen Unterordnungsübungen bis hin zu Verhaltensabbruch mit anonymen Erschrecken wie Klapperdosen und Sprühhalsbändern kamen wir nicht voran.

Wir beschäftigten uns mit vielen Trainingsansätzen, waren aber unzufrieden, da diese alle nur darauf abzielten die störenden Symptome zu unterdrücken und keiner uns eine Erklärung für die Ursache lieferte.

Daher konnten wir uns mit unserem momentanen Wissenstand und der in unserem Umfeld vorherrschenden Meinung über Hunderziehung nicht abfinden. Durch Literatur und Seminare erweiterten wir unser Wissen und unsere Methoden. So spielt das Thema Rangordnung bei uns in der Erziehung gar keine Rolle mehr und die vorher offenen Fragen waren beantwortet.

Wie dieses als Endprodukt inhaltlich aussieht können Sie unter dem Stichpunkt Konzept nachlesen. Auf der Grundlage des neuen theoretischen Wissens fingen wir an eigene Übungsreihen zu entwickeln, die sich hauptsächlich mit der Selbstregulation und Stressbewältigung der Hunde befassten.

Im Sommer 2007 zog dann auch der kleine Border Collie Hemp vom Ettikogarten bei uns ein. Da er fast von Anfang an mit den neuen Methoden aufgezogen wurde, ist er das Aushängeschild für den Erfolg unseres neuen Trainings. Hempy wird in der Öffentlichkeit und auch in der Hundeszene oft als außergewöhnlich ruhiger Border Collie betitelt und die meisten Leute können kaum glauben, dass man solch ein Ergebnis auch bei solch einem (eigentlich extrem extrovertierten) Hund durch Training herbeiführen kann.

Sehr wichtig ist uns, auch neben unserer Trainertätigkeit noch selber aktiv Hundesport zu betreiben. Wir arbeiten unsere eigenen Hunde im Bereich Tricktraining, Futterdummytraining und Agility.

Hauptaufgabe für beide Hunde ist aber momentan Dogdance wo wir sie auf Vorführungen und Turnieren präsentieren.

Wir sind beide Mitglieder des Vereins Dogdance International und
Björn ist für den Verein als offizieller Richter tätig.

Nebenbei bilden wir uns natürlich laufend fort.
Janina trifft man dabei schwerpunkttechnisch im Dogdancebereich an, während Björn sich neben Agility Seminaren eher mit Verhaltenstherapie beschäftigt.
Neben seinem gerade laufenden Tierpsychologiestudium bei ATN hat er z.B. ein Seminar zum Thema „Hyperaktiver Hund“ besucht und ist damit einer der wenigen Trainer die sich auch in diesem Bereich qualifiziert haben.

Für uns ist am wichtigsten, dass unsere Kunden über Erfolgserlebnisse den Spaß an der Ausbildung ihres Hundes finden, denn Training ist etwas, was nicht nach der Unterrichtstunde aufhört. Es begleitet einen das ganze Hundeleben lang. Je mehr Spaß man dabei erfährt seinem Hund die Welt zu erklären, eine desto bessere Beziehung baut man auf und erhält einen Hund mit dem man dann ohne Einschränkungen das ganze Leben teilen kann.

Denn um mit einem Zitat von Roger Caras zu enden:
„Dogs are not our whole life, but they make our Life whole.“
(Hunde sind nicht unser komplettes Leben aber sie machen unser Leben vollkommen)

Janina und Björn Roden

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